Wassermelone – die gesunde Erfrischung für den Sommer

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Manche Speisen gelten als saisontypisch. Das kann daran liegen, dass sie aus heimischem Anbau nur wenige Wochen oder Monate im Angebot sind, oder auch daran, dass sie zu einer bestimmten Jahreszeit ganz besonders gut passen. Letzteres gilt etwa für die Wassermelone, die sich auch bei uns inzwischen als typisches Sommerobst etabliert hat. Denn an heißen Sommertagen gibt es kaum einen besseren und zugleich schmackhafteren Durstlöscher. Darüber hinaus sind die Wassermelonen auch noch ideal für Figurbewusste und der Gesundheit ausgesprochen zuträglich.

Schon vor mehr als 4000 Jahren labten sich die Menschen in Afrika, der Ursprungsregion der Wassermelone, an der Frucht aus der Familie der Kürbisgewächse. In Europa kam das Obst dagegen erst vergleichsweise spät auf den Tisch. Inzwischen finden sich Wassermelonen vor allem in den Monaten Juni bis September in den Regalen des heimischen Handels. Meist stammt diese Ware aus Brasilien, China, dem Iran, Spanien, der Türkei oder den USA, den Hauptanbauländern von Wassermelonen. Aber auch in den nicht sommerlichen Monaten ist dieses Obst hierzulande zu bekommen.

Doch die Wassermelonen passen nun mal besonders gut zur heißen Jahreszeit. Denn an Tagen mit hohen Temperaturen erfrischt das wasserhaltige Fruchtfleisch ungemein. Man kann es einfach direkt aus der Schale essen oder löffeln, man kann es als frische Beilage zu herzhaften Gerichten genießen, man kann es in einen Obstsalat schneiden, man kann das Fruchtfleisch pürieren und für Drinks, Cocktails und Bowlen verwenden, man kann daraus Konfitüre herstellen, man kann es als Suppe anrichten und, und, und: Die Liste der Verwendungsmöglichkeiten einer Wassermelone lässt sich beliebig und nach Gusto verlängern.

Über ihre bekannte Qualität als sommerliche Erfrischung hinaus kann die Frucht zudem auch mit gesundheitlichen Vorteilen punkten. Denn die Wassermelone besteht beileibe nicht nur aus Wasser, auch wenn dies tatsächlich zu mehr als 90 Prozent der Fall und daher namensgebend ist. Die Fasern ihres Fruchtfleischs enthalten jedoch auch reichlich A- und C-Vitamine. Außerdem weist das Obst nennenswerte Eisen-Gehalte und eine geringere Menge Natrium auf. Letzteres wirkt entwässernd und spült zusammen mit dem Wasser die Nieren gut durch. Dabei wird auch das Blut gereinigt. Ferner sagt man dem in den Früchten enthaltenen Farbstoff Lycopin eine Schutzwirkung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs nach. Und nicht zu vergessen die Aminosäure Citrullin in den saftigen Kugeln, die Gefäße erweitert und so gut für den Blutdruck ist. Selbst die männliche Potenz soll davon profitieren, heißt es. Besonders positiv: All das ist mit einer äußerst geringen Kalorienaufnahme verbunden: Also viel Genuss und Wohlbefinden, ohne sich Gedanken um überflüssige Pfunde machen zu müssen!

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