Soja – der Jahrtausende bewährte Proteinlieferant

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Einer der drei wichtigen natürlichen Rohstoffe in Almased, die einen gesundheitlich unbedenklichen und zugleich zuverlässigen Gewichtsverlust bei einer ausgewogenen Ernährung gewährleisten, ist Soja. Almased verwendet besonders hochwertiges Soja aus ausgewähltem Anbau, das den Körper abspecken und nicht an Muskulatur einbüßen lässt. Gleichzeitig verleihen diese Sojaproteine Energie und sättigen zugleich. Auch ganz allgemein kann Soja mit gesunden und wertvollen Inhaltsstoffen punkten: Es weist alle acht essentiellen Aminosäuren auf und gilt als eine der ergiebigsten Eiweißquellen. Studien zufolge senkt Soja das Blutfett und fördert die Verdauung. Es soll außerdem gegen entzündliche Darmkrankheiten sowie Tumorerkrankungen helfen. Kein Wunder also, dass gerade auch Leistungssportler gern auf eine Sojaprotein-reiche Ernährung setzen.

Ursprünglich stammt die Sojapflanze, deren heutige Anbauschwerpunkte in Nord- und Südamerika liegen, aus Südostasien. Schon in der Zeit zwischen 1700 und 1100 v. Chr. wurde die Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler in Nordostchina als Nahrungsquelle genutzt. Angepflanzt wurde die Sojabohne dort nach Annahmen von Experten allerdings wohl bereits vor rund 5000 Jahren. Von China aus soll sich die Nutzpflanze dann sukzessive über Japan im gesamten südostasiatischen Raum ausgebreitet haben. Dort hatte die Sojabohne wohl eine Bedeutung, die mit jener der Kartoffel hierzulande vergleichbar ist: Davon künden die vielfältigen Zubereitungsformen und Verwendungsarten. Tatsächlich ist Soja vielseitig verwendbar und wird bis heute weltweit in zahlreichen Rezepturen verarbeitet.

Nach Europa gelangte die Sojabohne erst vergleichsweise sehr spät. Der deutsche Arzt und Forschungsreisende Engelbert Kaempfer berichtete im 17. Jahrhundert erstmals von der Sojapflanze. Mitte des 18. Jahrhunderts soll sie Berichten zufolge auch in Europa in botanischen Gärten angebaut worden sein. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts begann man dann auf unserem Kontinent mit dem Anbau der Sojabohne als Ackerfrucht. Hierzulande war es der Agrarwissenschaftler Friedrich Haberlandt, der Ende des 19. Jahrhunderts die Bedeutung der Sojabohne als wichtige Kulturpflanze für die heimische Landwirtschaft hervorhob. In die USA, wo die Sojabohne heute auf großen Flächen angebaut wird, gelangte die Pflanze vermutlich im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts durch Immigranten. Nach dem zweiten Weltkrieg erreichte Soja dann seine aktuelle Geltung als eine der wichtigsten Wirtschaftspflanzen überhaupt sowie als einer der bedeutendsten Öl- und Eiweißlieferanten weltweit.

Vor allem auch für Menschen, die keine tierischen Lebensmittel zu sich nehmen wollen, stellt Soja eine wertvolle Proteinquelle dar. Aus der asiatischen Küche sind die Bohnen nicht wegzudenken – sie kommen dort überwiegend in Form von Reisgerichten auf den Tisch. Frische Sojabohnen sind ebenfalls in Asien, aber auch in Amerika beliebt, während Soja in Europa hauptsächlich als Trockenbohnen oder eben in Fleischersatzprodukten (Tofu) dargereicht wird.

Aufgrund der vielfältigen Aufgaben der Proteine im menschlichen Körper ist eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem Eiweiß für die Gesundheit aller Menschen unerlässlich. Denn unser Körper kann Proteine nicht selbst produzieren, er ist deshalb auf eine Zufuhr im Wege der Ernährung angewiesen. Und das gilt nicht nur für Sportler, die Wert auf starke Muskeln, hohe Kraft- und Ausdauerwerte legen. Auch im Körper von „Otto Normalbürger“ halten Proteine den Hormonhaushalt im Gleichgewicht, bringen den Stoffwechsel in Schwung und haben positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Generell ermöglichen Proteine überhaupt erst viele chemische Vorgänge im menschlichen Körper. Und die Aufzählung der gesundheitlich wertvollen Eigenschaften der Eiweißmoleküle ließe sich weiter verlängern. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass Soja-Protein wesentlich zu unserem Wohlbefinden sowie unserer körperlichen Leistungsfähigkeit beiträgt. Deshalb darf auch eine diätetische Ernährung nicht mit einem Eiweißmangel einhergehen. Dass Abnehmen bei einer ausgewogenen Proteinversorgung geht, beweist immer wieder Almased!

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