Halloween: Mit dem Kürbis lassen sich auch krank machende „Geister“ und „Monster“ in Schach halten

Am Abend vor Allerheiligen, dem 31. Oktober, bevölkern inzwischen auch hierzulande immer mehr Hexen, Gespenster, Vampire und sonstige Monster die Straßen. Kein Zweifel: Es ist Halloween! Der alte, ursprünglich aus Irland stammende Brauch, hat auf dem Umweg über die USA unterdessen in Deutschland ebenfalls viele Freunde gewonnen – Tendenz steigend. Dementsprechend ist auch hier immer öfter die Aufforderung insbesondere der kleinen Halloween-Fans zu hören: „Süßes oder Saures!“

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Steinpilz, der „Herr“ unter den Pilzen

Sind Ihnen die Namen „Behangener Faserling“, „Blasser Schleimkopf“, „Filziger Milchling“, „Gedrungener Wulstling“, „Krause Glucke“ oder „Vorhautzieher“ geläufig? Dann müssen Sie nicht dringend ihren Bekanntenkreis in Ordnung bringen, sondern Sie gehören zu den Pilzkennern. Und die schwärmen jetzt im Herbst, der Pilzsaison, wieder aus auf der Suche nach den besten Schwammerln, wie Großpilze in Bayern und Österreich genannt werden.

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„Vergolden statt verkohlen“ – weniger Acrylamid für mehr Gesundheit

Acrylamid – nicht nur dieser Begriff ist in aller Munde. Auch den Stoff selbst nehmen wir beim Essen (vielfach zu!) häufig zu uns. Denn er entsteht beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel, wie Kartoffel- und Getreideprodukten, sowie beim Rösten von Kaffee oder Kakao. So findet sich Acrylamid unter anderem in Kartoffelchips, Pommes frites, Bratkartoffeln oder Kroketten, in Keksen, Kräckern, Toast- und Knäckebrot oder gerösteten (Frühstücks-)Cerealien, aber auch in Nüssen und Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius sowie eben in Kaffee und Kakao.

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Wenn Zucker ungesund ist, womit soll ich süßen?

Zucker macht dick, krank und verkürzt das Leben. Auf diese simple Aussage könnte man die vielen Diskussionen herunterbrechen, die seit einiger Zeit um den kristallinen Süßmacher im Gange sind. Deshalb bemühen sich Mediziner und Gesundheitspolitiker auch allenthalben, die Bevölkerung zu einer Reduktion des Zuckerverbrauchs anzuregen. Denn dieser gilt als eindeutig zu hoch: So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO eine maximale Menge von sechs Teelöffeln Zucker pro Tag. Das entspricht rund 25 Gramm. Tatsächlich verzehren jedoch zum Beispiel die Bundesbürger pro Kopf im statistischen Mittel täglich rund 90 Gramm Haushaltszucker. Das sind umgerechnet 29 Stück Würfelzucker. Die WHO hingegen hält nicht mehr als acht Stücke Würfelzucker unter gesundheitlichen Aspekten für ratsam.

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Flammkuchen – der Temperaturmesser, der zur Delikatesse wurde

Einige Speisen haben einen sehr innigen Bezug zu bestimmten Jahreszeiten. Als ein treffliches Beispiel dafür darf wohl der Flammkuchen gelten, der insbesondere im Herbst und im Winter gern als Snack in gemütlichen abendlichen Runden gereicht wird. Das vergleichsweise einfache Rezept für den Flammkuchen stammt ursprünglich aus dem Elsass und die Speise wird bis heute als Repräsentant der dortigen Küche hoch geschätzt. Dabei wurde die elsässische Spezialität Überlieferungen zufolge nur erfunden, um die Hitze in Backöfen zu testen. Insofern hat sich in diesem Fall ein Hilfsmittel zur Temperaturbestimmung zu einem kulinarischen Highlight entwickelt.

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Die Artischocke – oder: So heilsam kann der Zorn des Zeus sein

Ausgerechnet das Thema weibliche Schönheit taucht im Zusammenhang mit einer äußerlich eher unattraktiven Pflanze immer wieder auf: der Artischocke. Die Riesendistel verdankt laut der griechischen Mythologie nicht nur ihren Namen einer der zahlreichen amourösen Eskapaden von Göttervater Zeus. Auch eine berühmte Filmschauspielerin, die man zu ihrer Zeit als eine der schönsten Frauen der Welt rühmte, trat in den Kindertagen ihrer Karriere als Artischocken-Königin in Erscheinung. Und der deutsche Dichterfürst Goethe versuchte, die Damenwelt mit Artischocken-Sträußen als Blumenersatz, aufgewertet durch ein selbst verfasstes Gedicht, zu verzaubern. Doch der Reihe nach …

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Dill – beliebtes Gewürz und Heilmittel von alters her

Die Bezeichnung „Dual-Use-Güter“ für Waren, die zweifach verwendet werden können, etwa zivil und militärisch, ist noch nicht so alt. Eine ganze Reihe von Pflanzen hingegen ist schon seit Hunderten von Jahren sowohl als Gewürz wie auch als Heilmittel bekannt. Eine davon ist der Dill, dem sogar magische Wirkungen nachgesagt wurden. Inwieweit sich diese tatsächlich auch realisieren lassen, sei dahingestellt. Fest steht jedoch, dass das Küchenkraut sich nicht nur zur geschmacklichen Verfeinerung von Speisen eignet, sondern eben auch als Heilpflanze.

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Bei veganer Ernährung Mangelerscheinungen vorbeugen

Vegane Ernährung liegt im Trend. Die Anzahl der Menschen, die auf jegliche Nahrungsmittel tierischen Ursprungs verzichten, schätzt der Vegetarierbund Deutschland auf rund eine Million und bezieht sich dabei auf entsprechende Umfragen. Um sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, gibt es verschiedene Gründe: ethische Motivationen, Umweltschutzüberlegungen oder auch religiöse Überzeugungen. Zudem gehen Vegetarier davon aus, sich so gesund wie nur möglich zu ernähren, indem sie einen Bogen um Fleisch, Milch und Milchprodukte, Eier und Fisch machen. Stattdessen leben Veganer fast ausschließlich von pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse.

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Curry – vertraute Exotik für die heimische Küche

Es entbehrt nicht einer gewissen Faszination, dass einer der einfachsten, aber beliebtesten Snacks hierzulande durch die Kombination einer „guten deutschen Bratwurst“ mit einem exotischen Gewürz zustande gekommen ist. Wo dies geschah, ist umstritten: Zwar ließ sich die Berlinerin Herta Heuwer das Rezept für ihre Currywurst patentieren, doch auch Hamburg und das Ruhrgebiet erheben Anspruch darauf, Heimat dieses Klassikers der heimischen Imbissgastronomie zu sein. Fest steht wohl nur, dass dieser Fast-Food-Renner kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kreiert wurde. Und ganz gleich, wo sie herkommt, die mit einer Currysauce veredelte Bratwurst hat in ganz Deutschland inzwischen eine solche Beliebtheit erlangt, dass ihr von Künstlern wie Herbert Grönemeyer sogar eine eigene Hymne gewidmet wurde.

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Versteckter Zucker – die alltägliche Ernährungsfalle

Seit Jahren wird über die sogenannte Lebensmittelampel diskutiert. Mit dieser Kennzeichnung in den Ampelfarben Rot, Gelb, Grün wollen ihre Befürworter, wie Verbraucherschützer, die Nährwertangaben für verpackte und verarbeitete Lebensmittel transparenter machen. Das soll insbesondere auch einer gesünderen Ernährung zugutekommen. Die Lebensmittelwirtschaft hingegen sieht das Ampelmodell kritisch. Es gebe keine wissenschaftliche Begründung für die Einteilung und Bewertung von Lebensmitteln sowie von einzelnen Nährstoffgehalten in grün, gelb oder rot, argumentiert ihr Spitzenverband BLL. Die Einteilung der Grenzen sei willkürlich, bemängelt er.

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Abnehmen mit frischen Milchshakes

Petticoats, Haartollen, Jukebox – in den 50er und frühen 60er Jahren waren Milchbars beliebte Treffpunkte für Jugendliche, um ihre Rock 'n' Roll-Helden Chuck Berry, Little Richard, Jerry Lee Lewis und natürlich Elvis zu hören und nach ihrer Musik zu tanzen. Damals gehörten Milchshakes durchaus zu den angesagten Getränken auch rebellischer Rock 'n' Roller. Vielen Erwachsenen waren die Milchbars zwar ein Dorn im Auge, weil sie aus ihrer Sicht die negativen Folgen der „Amerikanisierung“ Deutschlands demonstrierten. Aber immerhin waren die dort gereichten Getränke alkoholfrei.

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Ein frischer Start in den Tag

Kaffee gehört für viele Menschen zu einem guten Start in den Tag dazu. Eben erschien der neue Tag noch nicht in einem freundlichen Licht, da lässt eine Tasse Kaffee die Lebensgeister erwachen. Auch nach einem üppigen Mittagsmahl kann ein Kaffee anschließend Wunder wirken als Mittel gegen das „Esskoma“. Und der Nachmittags-Kaffee gehört für viele einfach dazu, weil er so gemütlich ist oder weil er noch mal die Konzentration fördert. Für viele Deutsche ist Kaffee einfach Teil eines ganz normalen Tagesablaufs. Wie gut, dass das Getränk auch ausgezeichnet mit Almased harmoniert …

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Gesunde Käseleckerei aus der Schweiz: der Gruyère

Schweizer Käse, mein „kulinarisches Highlight“ aus Kindertagen, war leicht an den Löchern zu erkennen. Zu jener Zeit war Emmentaler noch quasi das Synonym für klassischen Käse aus dem Alpenland. Inzwischen hat dem „Käse mit den Löchern“ jedoch ein anderes Produkt den Rang als beliebtester Schweizer Vertreter seiner Art abgelaufen: der Gruyère. Seine Hersteller führen den Erfolg ihrer Ware auf deren besondere Qualität zurück.

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Vom klassischen Meeresmonster zur gesunden Delikatesse: der Tintenfisch

Solange es Menschen gibt, gibt es Ungeheuer. Denn in diesen Wesen nehmen unsere Ängste im Wortsinn Gestalt an. Auslöser menschlicher Ängste ist vielfach Unbekanntes, sind Dinge oder Umgebungen, die einem nicht geheuer(!) sind. Wen kann es da verwundern, dass Erzähler und Literaten von jeher in einem dem Menschen bis heute noch nicht vollständig zugänglichen Lebensraum, den Tiefen des Meeres, Fabelwesen und Ungeheuer ansiedelten. Manche dieser „Ungeheuer“ dürften allerdings auch dem Bedürfnis entsprungen sein, die Erlebnisse von Fischern oder Seefahrern durch Ausschmücken sensationeller zu gestalten. „Monster“ verkauften sich schließlich schon immer gut.

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Senf, ein scharfer Fitmacher

Auf den ersten Blick haben sie nichts gemein: Almased ist eine hochwertige Vitalkost und Senf vielfach als Beilage zu Speisen bekannt, die nicht unbedingt zu den Highlights gesunder Ernährung zählen. Doch bei näherem Hinschauen fallen Übereinstimmungen auf. Denn auch Senf gilt als ausgesprochen gesund, soll ernsten Erkrankungen vorbeugen und nach einer neueren Studie sogar zu mehr Kraft verhelfen. Da springen die Analogien mit Almased ins Auge: Beide Nahrungsmittel fördern das Wohlbefinden und Almased verhindert mit seinem hohen Anteil an hochwertigem pflanzlichen Eiweiß, dass eine Kalorien-Reduktionsdiät statt Fett Muskeln abbaut.

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Soja – der Jahrtausende bewährte Proteinlieferant

Einer der drei wichtigen natürlichen Rohstoffe in Almased, die einen gesundheitlich unbedenklichen und zugleich zuverlässigen Gewichtsverlust bei einer ausgewogenen Ernährung gewährleisten, ist Soja. Almased verwendet besonders hochwertiges Soja aus ausgewähltem Anbau, das den Körper abspecken und nicht an Muskulatur einbüßen lässt. Gleichzeitig verleihen diese Sojaproteine Energie und sättigen zugleich. Auch ganz allgemein kann Soja mit gesunden und wertvollen Inhaltsstoffen punkten: Es weist alle acht essentiellen Aminosäuren auf und gilt als eine der ergiebigsten Eiweißquellen. Studien zufolge senkt Soja das Blutfett und fördert die Verdauung. Es soll außerdem gegen entzündliche Darmkrankheiten sowie Tumorerkrankungen helfen. Kein Wunder also, dass gerade auch Leistungssportler gern auf eine Sojaprotein-reiche Ernährung setzen.

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Honig: Die „Speise der Götter“ macht Almased noch wertvoller

Von „Honig saugen“ spricht der Volksmund, wenn man besonders Bemerkenswertes, Wertvolles aus dem Wissen oder Werk anderer für sich selbst nutzt. So soll der Begriff „Honig saugen“ ursprünglich aus dem juristischen Bereich stammen und bezeichnen, wenn Richter die Entscheidungen übergeordneter Gerichte für ihre eigenen Auslegungen bzw. Urteile nutzen. Im reinen Wortsinn saugen Almased-Nutzer ebenfalls Honig, weil diese Vitalkost – im Gegensatz zu anderen Formula-Diäten – keinen Industriezucker, sondern stattdessen hochwertigen Honig beinhaltet. Unter anderem dadurch ermöglicht Almased gesundes Abnehmen mit wertvollen natürlichen Rohstoffen.

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Von der Nachkriegs-Notverpflegung zum geschätzten Wintergemüse: das Comeback der Steckrübe

Gibt es Vintage-Gemüse? Der Begriff erscheint zunächst einmal ungewöhnlich. Doch es gibt tatsächlich einige „von früher“ bekannte Speisen, die nach einer Zeit der scheinbaren Vergessenheit plötzlich wieder im Zeit-Geschmack liegen. Es muss aber nicht unbedingt dem vielfach verbreiteten Retrotrend geschuldet sein, dass einzelne Lebensmittel auf einmal ein Comeback erleben. Vielmehr werden manche Gerichte plötzlich einfach wiederentdeckt. Bestimmte Nahrungsmittel sind jedoch auch von Natur aus „nicht von gestern“, etwa weil sie unserem Wohlbefinden gut tun. Als ein klassisches Beispiel für diese Gattung darf wohl die Steckrübe gelten.

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Gesund genießen mit der Jakobsmuschel

Einst war sie das Erkennungszeichen von Pilgern auf dem Jakobsweg. Heute ist sie für Gourmets und Feinschmecker eines der beliebtesten, weil schmackhaftesten Meerestiere. Zudem gilt sie als ausgesprochen gesund, als wahre Wohltat für das Wohlbefinden: die Jakobsmuschel. Deshalb sollte man sie nach Ansicht vieler Fans – nicht nur unter den Genießern – am besten auf Rezept verschrieben bekommen …

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Anis – eine „Allzweckwaffe“ für das Wohlbefinden mit langer Historie

Woher kennen Sie Anis? Als würzigen Geruch aus Bonbonauslagen? Als typisches Gewürz der Weihnachtsbäckerei? Oder als geschmacksgebende Bestandteile traditioneller südländischer Getränke wie Ouzo, Raki, Pastis bzw. Pernod? In dieser oder jener Form kommt uns Anis immer wieder unter. Aber wussten Sie auch, dass Anis eine jahrhundertelange Geschichte als Heilpflanze hat? Immerhin belegen Funde in Griechenland, dass Anis dort bereits in der späten Bronzezeit, was in Mitteleuropa in etwa dem Zeitraum von 1300 bis 800 v. Chr. entspricht, sowohl als Nahrung wie auch als Arzneimittel diente.

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Weihnachtskarpfen – ein gesundes Festtagsmahl mit Tradition

Zu einem „richtigen“ Weihnachtsfest gehört für viele Deutsche der traditionelle Weihnachtskarpfen. Doch nicht nur hierzulande, auch in Süd-, Mittel- und Osteuropa steht dieser Fisch als Klassiker auf dem weihnachtlichen Speiseplan. Auf dem befindet sich vielerorts auch gern die Weihnachtsgans, andere bevorzugen an Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat oder man begeht die Geburt Christi mit Fondue bzw. Raclette. Im Gegensatz zu diesen Festtagsklassikern hat der Weihnachtskarpfen jedoch einen religiösen Hintergrund. Denn früher zählte die Adventszeit nach der christlichen Lehre zur Fastenzeit, womit Fleisch verboten war. Alternativ dazu gab es Fisch.

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Mandarinen – die kaiserlichen Früchte

Trägt die Mandarine ihren Namen, weil sie im alten China das Privileg des Kaisers und seiner höchsten Beamten, der Mandarine, gewesen ist? Das könnte so gewesen sein, lässt sich aber nicht mehr mit Gewissheit sagen. Zumindest drückt diese Geschichte aus, welcher Wert der Zitrusfrucht schon damals beigemessen wurde. Denn sie ist reich an Nährwerten und bekannt dafür, das Immunsystem zu stärken. Deshalb ist sie in der kalten Jahreszeit hierzulande als Erkältungsprophylaxe auch sehr beliebt. Das trifft sich gut, denn die Haupterntezeit von Mandarinen in Südeuropa ist der späte Herbst und der Winter. So bekommen wir in den Monaten Oktober bis Januar auch hierzulande frische Vitamine auf den Tisch.

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Schwarzer Tee – viel besser als sein früherer Ruf

Die Deutschen trinken gern Tee. Nach Auskunft des Deutschen Teeverbands gehören Tees zu den beliebtesten Getränken hierzulande: Im vergangenen Jahr lag der Pro-Kopf-Konsum der Bundesbürger an Grün- und Schwarztee, an Kräuter- und Früchtetee bei 28 Litern pro Jahr. Das waren drei Liter mehr als zehn Jahre zuvor. Im Vergleich Grüntee zu Schwarztee konnte Letzterer 2016 wieder aufholen, nachdem zuvor die Nachfrage nach grünem Tee immer mehr zugenommen hatte. Aktuell soll das Verhältnis von Schwarz- und Grüntee bei 72 zu 28 Prozent liegen.

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Der Pfifferling – viel wertvoller als man ihm nachsagt

Sprichwörtlich gilt er als Inbegriff des Wertlosen: Man gibt keinen Pfifferling auf etwas, Dinge sind keinen Pfifferling wert oder etwas kümmert jemand einen Pfifferling. Diese Redewendungen sollen fehlenden Wert oder auch geringe Bedeutung versinnbildlichen. Woher das minderwertige Image des Pfifferlings stammt, ist nicht ganz sicher. Man nimmt an, dass der Speisepilz in früheren Zeiten geradezu massenweise vorhanden gewesen sein muss, was ihn „spottbillig“ machte. Zumindest wird der Pfifferling schon seit dem 16. Jahrhundert derart geringschätzig erwähnt.

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Brokkoli: die grüne Wohltat – besonders auch für Diabetiker

Der Begriff „Hidden Champion“, zu Deutsch etwa heimlicher Star, stammt eigentlich aus dem Wirtschaftsleben. Würde man damit auch Gemüse bewerten, erwiese sich der Brokkoli aufgrund seiner wohltuenden Inhaltsstoffe und seiner positiven gesundheitlichen Wirkung dieser Auszeichnung zweifellos auch als würdig. Denn der „kleine Bruder“ des Blumenkohls ist nicht nur ein 1A-"Vitamin C"-Lieferant. Er verfügt auch über den weniger bekannten Inhaltsstoff Sulforaphan. Dieser kann den Blutzucker bei Diabetes-Patienten senken, wie erste wissenschaftliche Untersuchungen ergaben. Das weckte die Neugier der Fachwelt dermaßen, dass nun weitere Forschungen zu diesem Thema laufen bzw. bereits vorgesehen sind.

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Der eher unansehnliche „Diamant der Küche“

Der literarische Vater der „drei Musketiere“ und des „Graf von Monte Christo“, der französische Schriftsteller Alexandre Dumas der Ältere, pries sie zwar als „Diamant der Küche“, aber an diesem „schwarzen Diamanten“ ist – abgesehen von seinem handelsüblichen Preis – so ziemlich alles „Understatement“. Rein äußerlich macht der Inbegriff des Genusses für viele Gourmets rein gar nichts her: Ihr Objekt der Begierde kommt als eher unansehnliche Knolle daher, schwarz, runzlig und wenig attraktiv. Auch ihr botanischer Name Tuber melanosporum gibt keinen Hinweis darauf, dass es sich bei diesem Pilz um eine sehr kostbare kulinarische Rarität handelt. Der Geschmack dieser Spezialität jedoch bringt ihre Liebhaber in Verzückung und lässt sie Jahr für Jahr „in der Saison“ im Winter in Scharen nach Südfrankreich pilgern. Die Rede ist von der Trüffel, von der Dumas gesagt haben soll, dass ein Feinschmecker ihren Namen niemals ausspreche, „ohne dabei zu salutieren“.

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Sanddorn: Der Fitmacher, den schon Dschingis Khan nutzte

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Diesen Spruch hatten in der früheren DDR möglicherweise manche im Kopf, die, um ihren Vitaminbedarf zu decken, zu Sanddorn statt zu Südfrüchten griffen. Dies geschah sicher nicht immer ganz freiwillig, da für die Früchte aus den wärmeren Klimazonen der Erde damals in Ostdeutschland vergleichsweise hohe Preise aufgerufen wurden. Und mit dem Sanddorn hatte man schließlich eine alternative „Vitamin-Bombe“ zur preiswerteren Verfügung. Nicht umsonst bekam das Ölweidengewächs so im Volksmund den Namen „Vitamin-C-Strauch“ und seine Früchte wurden auch „Zitrone der DDR“ genannt.

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Vanille, das „Geschenk der Götter“ für Küche und Wohlbefinden

Der Geschmack von Vanille ist nicht nur vielen teuer. Vanille gilt auch als das zweitteuerste Gewürz der Welt – nach Safran. Grund für die hohen Vanillepreise sind der aufwendige Anbau und die zeitintensive Verarbeitung der Pflanzen aus der Familie der Orchideen bei einer gleichzeitig hohen Nachfrage. Denn Vanille wird nicht nur als Gewürz und Aromastoff geschätzt, sondern auch wegen ihrer wohltuenden Wirkung.

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Wohltuender Genuss: die Feige

Die Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen auf der Erde. So alt, dass nach der Überlieferung der Bibel Adam und Eva ihre Blößen mit Feigenblättern bedeckt haben sollen – nach dem ominösen Sündenfall. Bibelforscher streiten allerdings inzwischen darüber, ob es sich bei der verbotenen Frucht tatsächlich um einen Apfel oder nicht vielmehr um eine Feige gehandelt haben soll. Denn wie gesagt, nach dem Sündenfall war ein Feigenblatt gleich zur Hand, vom Blatt eines Apfelbaums ist nicht die Rede.

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Kirschen, die leckeren, gesunden Schlankmacher

So schmeckt der Sommer. Dieser Slogan aus der Werbung könnte höchst treffend auch ein sehr beliebtes Sommerobst beschreiben: die Kirsche. Denn der Sommer ist auch immer die Zeit der Kirschen. Inzwischen sind die wohlschmeckenden Früchte von Mai bis Oktober – und mitunter auch noch länger – im Handel zu finden. Aus heimischem Anbau werden sie jedoch vor allem in den Monaten Juni und Juli angeboten. Sie stammen dann vielfach aus Norddeutschland, vor allem dem Alten Land vor den Toren Hamburgs, das nicht umsonst als „Obstgarten der „Nation“ bezeichnet wird. Weitere wichtige deutsche Kirschenanbaugebiete liegen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Bayern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

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Das „Unkraut“, das eigentlich ein „Superkraut“ ist: der Löwenzahn

Eine der seit Jahrhunderten wichtigsten Heil- und Küchenpflanzen hierzulande wird in heimischen Gärten nur allzu häufig als „Unkraut“ angesehen, ausgerissen und auf den Kompost bzw. in den Müll geworfen. Das ist sehr bedauerlich, denn die Pflanze, von der hier die Rede ist, kann viel zu unserem Wohlbefinden beitragen. Nicht umsonst wird sie auch heute noch als Arznei verwendet. Darüber hinaus bietet sie sich an, um zum Beispiel knackige Salate geschmacklich zu bereichern. Wahrscheinlich ist jetzt schon klar: Es geht um den Löwenzahn.

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Das süße Früchtchen des Sommers: die Erdbeere

Wer an Sommer denkt, hat meist auch Erdbeeren im Sinn. Denn die leckeren roten Früchte, die aus heimischem Anbau in der Regel von Mitte Mai bis Ende Juli zu haben sind, gehören bei uns zum beliebtesten Obst, insbesondere im Sommer. Erdbeere und Sommer gehören so eng zusammen, dass sich fast die Frage stellt: Schmecken die Erdbeeren nun nach Sommer oder der Sommer nach Erdbeeren?

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„Haute cuisine“ aus Berlin – das Ragout fin

Das Gericht klingt nach französischer Haute Cuisine, ist im „Mutterland der Kochkunst“ allerdings bis heute unbekannt. Zwar waren die „créateurs“ der hierzulande beliebten Vorspeise französisch beeinflusst, doch erfunden wurde sie im preußischen Berlin. Die Rede ist vom Ragout fin, einem für viele Deutsche typischen Stück „Fronkreisch“, das jedoch seinen Ursprung nicht an Seine oder Loire, sondern an der Spree hat.

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Die Tomate: Je roter, desto gesünder

Was hat man ihr nicht schon alles nachgesagt! Als die ersten Europäer, die Conquistadores, in Mittel- und Südamerika die „Xitomatl“ kennenlernten, hielten sie sie für giftig. Deshalb wurde die Tomate, wie ihre heutige Bezeichnung bei uns lautet, auch zunächst einmal nur als Zierpflanze genutzt, nachdem Columbus sie Ende des 15. Jahrhunderts mit nach Europa gebracht hatte. Noch lange Zeit danach erfreute man sich mehr an dem satten Rot der Früchte, und solche sind die Tomaten als entfernte Verwandte der Beeren, als an ihrem Geschmack geschweige denn ihren gesundheitlichen Vorteilen.

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Die großartigen Kleinigkeiten der spanischen Küche: Tapas

Tapas – allein das Wort weckt bei vielen Menschen Erinnerungen an oder Assoziationen mit Spanien, Urlaub, Sonne, Wohlbefinden. Tatsächlich sind diese Snacks für zwischendurch, und nichts anderes sind Tapas eigentlich, aus den Essgewohnheiten der Spanier bis heute nicht wegzudenken. Sie sind für die Menschen dort gleichermaßen Lebensart, Form der Geselligkeit und kulinarische Tradition – ebenso wie für die zahlreichen Spanienbesucher. Vom Ursprung der Tapas wissen allerdings die wenigsten und die Herkunft dieser Essgewohnheit ist auch alles andere als gesichert.

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Spargel, die gesunde Delikatesse

Er gilt als ausgesprochene Delikatesse, wird daher häufig auch als das „königliche Gemüse“ gepriesen. Viele Leckermäuler freuen sich schon das ganze Jahr über darauf, wenn im Frühjahr endlich wieder frischer Spargel auf den Speisekarten steht bzw. auf den Ladentischen liegt. Die meist weißen Stangen gehören eindeutig zu den liebsten Gemüsen der Deutschen. Da verwundert es auch nicht, dass nach den Erkenntnissen des Statistischen Bundesamts Spargel hierzulande zu den am häufigsten angebauten Freilandgemüsearten zählt. Die Statistiker sprechen davon, dass der Asparagus, so der botanische Name der Pflanze, mehr als ein Fünftel der gesamten Freilandfläche für Gemüse in Deutschland einnehme.

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Ingwer, die scharfe Wunderknolle

Den einen ist er viel zu scharf. Andere wiederum, wie etwa der bekannte Koch und Gastronom Alfons Schuhbeck, glorifizieren die Pflanze geradezu wegen ihrer vielfältigen Vorteile beim Kochen sowie für unser Wohlbefinden. Das Objekt der unterschiedlichen Geschmäcker ist der Ingwer. Das knollenartige Gewächs wird in seiner Heimat Asien schon seit mehr als 3.000 Jahren als Gewürz und Heilmittel gleichermaßen geschätzt. Hierzulande hat sich die scharfe Knolle inzwischen ebenfalls wieder als Bestandteil der „Hausapotheke“ wie auch als pikanter Küchenbestandteil etabliert, nachdem die Pflanze für längere Zeit nahezu in Vergessenheit geraten war.

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Wasser, das unterschätzte Lebenselixier

Wasser ist Leben. Das ist nicht neu. Der menschliche Körper besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Nur bei einem ausgeglichenen Wasserhaushalt können elementare Körperfunktionen reibungslos ablaufen. Wasser stellt die Flüssigkeitsgrundlage für das Blut, die Lymphe und die Verdauungssäfte dar. Außerdem ist Wasser ein elementarer Zellbaustein und an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt. Deshalb sollte der Mensch darauf achten, nicht zu wenig Wasser zu trinken. All dies gehört inzwischen mehr oder weniger zum gängigen Wissen, und die Liste der Bedeutung des Wassers für unser Wohlbefinden ließe sich noch problemlos verlängern. Aber ist auch bekannt, dass Wasser beim Abnehmen helfen kann?

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Die Kokosnuss – gesunder, tropischer Genuss

In einem sehr bekannten Kinderlied rasen die Affen durch den Wald auf der Suche nach einer gestohlenen Kokosnuss. Vielleicht kommt der Aufruhr ja daher, dass der „Affenbande“ die zahlreichen Vorteile des tropischen Palmengewächses – nicht nur für das Wohlbefinden – bekannt sind. Denn die exotische Frucht ist ein wohlschmeckendes, gehaltvolles Nahrungsmittel und das Kokoswasser, nicht zu verwechseln mit der Kokosmilch, ein erfrischender Durstlöscher. In den Tropen werden die Kokospalmen, botanisch Cocos nucifera, an denen die Kokosnüsse wachsen, nicht umsonst als „Baum des Lebens“ bezeichnet, weil sie so viele verschiedene, nützliche Produkte liefern. Dort machen sich die Menschen alle Teile der Palme zunutze: so etwa die Blätter zum Dachdecken, das Holz des Stammes der Palme zur Herstellung von Möbeln sowie als Baumaterial und natürlich die Frucht der Kokospalme, die Kokosnuss.

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Grüner Tee – ein besonders wohltuendes Getränk

Die alten Gallier hatten ihre Druiden, von denen – laut Comic-Überlieferung – zumindest einer aus Kräutern und Misteln einen „Zaubertrank“ zu brauen verstand, der übernatürliche Kräfte verlieh. Ganz so extrem verhält es sich beim Grünen Tee nicht. Aber auch ihm werden wahre Wunderwirkungen als Heilmittel nachgesagt, die allerdings vielfach noch des wissenschaftlichen Beweises harren. Sicher ist jedoch, dass man zur Zubereitung Grünen Tees nicht der außerordentlichen Kenntnisse eines besonderen Druiden bedarf und dass man mit seinem Genuss etwas für sein Wohlbefinden tun kann.

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Die Auster – der gesunde, kalorienarme Luxus für den Gaumen

Wenn auf Lebewesen das gern zitierte Klischee von dem weichen Kern in einer rauen Schale tatsächlich zutrifft, dann dürften das die Muscheln sein. Deren „Innenleben“ gilt vielen Leckermäulern obendrein als ausgesprochen schmackhaft. Als Königin unter den Muscheln wird die Auster hofiert. Sie personifiziert nicht erst seit der jüngeren Vergangenheit die Delikatesse schlechthin, gilt als Symbol des Luxus, manchen gar der Dekadenz. Außerdem wird ihr über die kulinarische Eleganz hinaus auch noch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Die soll sich schon der legendäre Frauenheld Casanova zunutze gemacht und jeden Morgen rund 50 Austern gefrühstückt haben.

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Chicorée – die lecker-gesunde Zufallsentdeckung

Wenn man bedenkt, dass eines der feinsten, gesündesten und wohlschmeckendsten Wintergemüse nur zufällig entdeckt wurde, kann man sich für diesen Glücksfall nur bedanken. Der Überlieferung nach sollen belgische Bauern im 19. Jahrhundert so viele Zichorienwurzeln geerntet haben, dass sie mehr davon hatten, als sie zur Kaffee-Erzeugung verkaufen konnten. Zu jener Zeit stellte man aus diesen Wurzeln einen billigen Kaffee-Ersatz, den Zichorienkaffee, her. Wegen der übergroßen Ernte blieben damals etliche dieser Wurzeln im Gewächshaus – und siehe da, nach wenigen Wochen trieben sie zarte, weiße Blätter aus, die sich auch noch als schmackhaft erwiesen.

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Pumpernickel – Namensherkunft umstritten, geschmackliche Qualität verbürgt

Graubrot, Weißbrot, Roggenbrot, Mehrkornbrot, Zwiebelbrot – all diese Bezeichnungen sagen etwas über das betreffende Produkt aus. Doch wie ist es beim Pumpernickel, dem westfälischen Vorfahren aller Vollkornbrote? Was sagt uns dieser Name über das traditionsreiche Nahrungsmittel mit dem typischen, leicht süßlichen Geschmack und der langen Haltbarkeit? Je nachdem welche Quelle man hinzuzieht, lässt einen der Name Pumpernickel erst recht irritiert zurück.

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Caesar Salad – mehr als nur ultimative Anti-Kater-Kost

Nach einer dieser Orgien, wie sie dem alten Rom nachgesagt werden („Sitten wie im alten Rom“), erwachte Caesar eines Morgens mit einem veritablen Kater. Da der Imperator jedoch gleich wieder zum nächsten Feldzug zur Vergrößerung des Ruhms des Römischen Reichs aufbrechen musste, zauberte ihm sein Leibkoch eine Speise, die den Kaiser wieder „fit for fighting“ machte. Entstand so der Caesar Salad? Nein, das nicht, aber die viel plausiblere Geschichte der Entstehung dieses typisch amerikanischen Gerichts klingt nicht minder interessant. Auch wenn sie ebenfalls nicht zweifelsfrei verbürgt ist.

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Rotkohl – die Vitaminbombe im Winter

Rund um Weihnachten kommt ein sehr vitaminreiches und gesundes Gemüse vorzugsweise in Kombination mit deftigen (Gänse-)Braten und Klößen auf den Tisch: Rotkohl. Dieser beliebte Festtagsschmaus ist natürlich eine echte Kalorienbombe. Doch deshalb auf das leckere Rotkraut, das in Süddeutschland übrigens Blaukraut heißt, zu verzichten, wäre zu schade. Denn die Kohlsorte ist nicht nur als Beilage sehr schmackhaft, sondern ebenfalls in frischen Salaten oder sogar als Smoothie. Und auf Rotkohl zu verzichten, würde bedeuten, einen veritablen Vitaminhammer ungenutzt zu lassen.

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So gesund wie wohlschmeckend – die Kichererbse

Allein schon ihr Name sorgt für eine fröhliche Grundstimmung. Doch die Kichererbsen haben für das Wohlbefinden noch viel mehr zu bieten als nur eine lustige Bezeichnung – sie wirken sich nämlich sehr positiv auf die Verdauung, das Herz-Kreislaufsystem und den Blutzuckerspiegel aus. Schon im Mittelalter berichtete die Kirchenlehrerin und Universalgelehrte Hildegard von Bingen in ihren Schriften von den Qualitäten und wohltuenden Wirkungen der Hülsenfrucht auf den gesamten Körper. Dabei hob sie insbesondere den Verzehr von Kichererbsen bei Fieber hervor.

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Mit „Penicillin aus dem Garten“ lässt sich schmackhaft kochen

In dieser Jahreszeit wird eine der schmackhaftesten Pflanzen überhaupt geerntet, die einem bei der Zubereitung zwar die Tränen in die Augen treiben kann, beim Verzehr jedoch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Die Rede ist vom Meerrettich. Schmackhaft, werden jetzt einige fragend einwenden, „das Zeug ist doch vor allem scharf.“ Zugegeben, beim Meerrettich liegt die geschmackliche Würze tatsächlich überwiegend in seiner speziellen Schärfe. Aber genau die lässt sich in der Küche wunderbar nutzen, etwa indem man sie in Form einer Meerrettichsauce mit verschiedenen Fischarten, zu Fleisch oder auch gekochten Eiern kombiniert. Als ein leckerer und beliebter Klassiker von dieser Rezeptpalette sei nur Tafelspitz mit Meerrettichsauce herausgehoben. Somit hat der Meerrettich als kulinarische Zutat seine Meriten.

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Der „Spargel des kleinen Mannes“ ist wertvoller als viele andere Gemüse

Man nannte sie im Mittelalter wenig einladend „Schlangen-Mord“, „Schlangengras“ oder „Vipernwurz“, weil man der Pflanze eine Heilwirkung gegen Gift nachsagte. Später wurden daraus hierzulande die Bezeichnungen „Ruhrpott-Spargel“ oder „Arme-Leute-Spargel“, welche das Gemüse auch nicht eben adelten. Hinzu kommt das wenig attraktive Äußere der Verwandten von Artischocke, Chicorée und Topinambur: Die Wurzel der winterharten Pflanze aus der Familie der Korbblütler präsentiert sich braun-schwärzlich, ein wenig „schrumpelig“ und fühlt sich auch so ähnlich an. Die Rede ist von der Schwarzwurzel, die auch schon als „das vergessene Gemüse“ tituliert wurde.

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Mythos und „Vielzweckwaffe“ für das Wohlbefinden: der Granatapfel

Mit einem solchen Preis würde sich bei den heutigen Castingshows, in denen vermeintliche Top-Modells gesucht werden, vermutlich niemand mehr zufriedengeben: In der griechischen Mythologie entschied Paris, der jüngste Sohn des Trojaner-Königs Priamos, den Zwist zwischen den Göttinnen Aphrodite, Athene und Hera, wer von ihnen die Schönste sei – sozusagen Greece’s Top-Goddess –, indem er Aphrodite einen Granatapfel überreichte. Dafür half die neue „Miss Olympia“ Paris zwar dabei, dem König von Sparta seine schöne Gattin Helena abspenstig zu machen, beschwor damit aber auch den berühmten Trojanischen Krieg herauf.

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Die Gurke, der nährstoffreiche Frischespender

Warum nur hat ein so gesundes, erfrischendes und dem Körper wohltuendes Gewächs wie die Gurke in der Umgangssprache eine so abwertende, geringschätzige Bedeutung? Als „Gurkentruppe“ wird ein schlechtes (Sport-)Team bezeichnet. Auch ein einzelner Mensch kann mit der Aussage „Das ist vielleicht eine Gurke“ verächtlich gemacht werden. Wenn von einer „Gurkenveranstaltung“ die Rede ist, bedeutet das gleichfalls Kritik. Und der Begriff „Rumgurken“ gilt als Synonym für Plan- und Orientierungslosigkeit bzw. auch Unentschlossenheit.

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Dr. Birchers Frühstücks-Klassiker

An jedem dritten Samstag im September begeht die Welt einen für viele Liebhaber eines vollwertigen Frühstücks wichtigen Feiertag: den Weltmüslitag. Anlass genug, sich einmal die Ursprünge des Müslis ins Gedächtnis zu rufen. Als Mutter der inzwischen zahllosen Flocken-Körner-Obst-Rezeptvariationen gilt das sogenannte Birchermüsli. Es wurde von dem Schweizer Arzt Dr. Maximilian Bircher-Benner ersonnen, der dabei allerdings eigentlich eine ausgewogene Diätspeise im Sinn hatte.

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Einem Ehebruch sei Dank: Die Minze, das Heilkraut, das auch Genießer schätzen

Toll trieben es bekanntlich die alten Römer. Doch die griechische Götterwelt braucht sich, was Eskapaden anbetrifft, auch nicht zu verstecken, wie die Überlieferung berichtet. Speziell Göttervater Zeus wird ein ausschweifendes (amouröses) Leben nachgesagt. Einem Fehltritt seines Bruders Hades, seines Zeichens Herrscher der Unterwelt, sollen wir der Mythologie zufolge das gesunde Würzkraut Minze verdanken. Wie es dazu kam? Nun der Totengott verguckte sich in eine bezaubernde Nymphe namens Minthe, der er sich in so beeindruckender Pose präsentierte, dass das junge Ding ihm nicht widerstehen konnte. Es kam, wie es in solchen Geschichten kommen muss: Hades wurde von seiner Gattin Persephone in flagranti erwischt. Die hatte daraufhin wutschnaubend nichts Eiligeres zu tun, als Minthe in eine Pflanze zu verwandeln. Was sicher nicht der Lebensplanung der jungen Frau entsprach, uns aber dafür ein wohlschmeckendes wie ebenso wohltuendes Genuss- und Heilmittel einbrachte – die Minze.

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Delikatesse zur Abschreckung von Steuereintreibern und Herumtreibern

Eigentlich sollte dieses Gericht seinen Platz unter den Delikatessen haben. Denn – nicht nur in seiner ursprünglichen Form – besteht es aus knackigem, frischem jungen Gemüse, Flusskrebsen und schmackhaften Morcheln. Doch da es inzwischen häufig aus der Dose auf den Teller kommt, ist das Leipziger Allerlei vielfach zu einer mehr oder weniger pappigen und geschmacksfreien, vorgekochten Beilage verkommen. Schade, denn tatsächlich ist die Speise ein gutes Beispiel für die Eleganz, die auch der deutschen Küche zu eigen sein kann.

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Auch „arme Leute“ können „fürstlich“ speisen: mit dem Bismarckhering

Wie kommt eine Speise, die lange als sogenanntes Arme-Leute-Essen galt, in diesem Fall der Hering, zu einem weltbekannten, adligen Namen wie Bismarck? Wäre er nicht so wohlschmeckend, würzig und zugleich sehr gesund, würden den Bismarckhering allein schon die Geschichten, Anekdoten und Spekulationen um das Zustandekommen seines Namens zu einem höchst interessanten Lebensmittel machen. Wobei einige sogar infrage stellen, ob das Fischgericht tatsächlich nach dem Reichskanzler benannt wurde oder nicht vielmehr die Stadt Bismark (Altmark) in Sachsen-Anhalt Namensgeber war. Pikante Zutat zu diesem Zusammenhang: Bismarck wurde 1895 Ehrenbürger von Bismark.

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Revival eines alten Küchen-Hits: Mangold

Lange Zeit galt dieses Blattgemüse als eine der beliebtesten Speisen in der deutschen Küche. Man schätzte es nicht nur für seinen würzigen Geschmack, sondern auch wegen seiner unbestreitbaren Vorteile für das Wohlbefinden. Doch die Jahrhunderte währende Vormachtstellung des Mangolds auf den Speisezetteln der Deutschen war Ende des 17. Jahrhunderts ziemlich schlagartig beendet, als sich stattdessen der Spinat hierzulande auf den Tellern breitzumachen begann. Doch inzwischen haben nicht nur Feinschmecker den Mangold wiederentdeckt – auch jenseits der kulinarischen Sphären erlebt diese Gemüsesorte ein Revival.

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Wassermelone – die gesunde Erfrischung für den Sommer

Manche Speisen gelten als saisontypisch. Das kann daran liegen, dass sie aus heimischem Anbau nur wenige Wochen oder Monate im Angebot sind, oder auch daran, dass sie zu einer bestimmten Jahreszeit ganz besonders gut passen. Letzteres gilt etwa für die Wassermelone, die sich auch bei uns inzwischen als typisches Sommerobst etabliert hat. Denn an heißen Sommertagen gibt es kaum einen besseren und zugleich schmackhafteren Durstlöscher. Darüber hinaus sind die Wassermelonen auch noch ideal für Figurbewusste und der Gesundheit ausgesprochen zuträglich.

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Geniestreich eines ehemaligen Kofferträgers – der Waldorf-Salat

Äpfel, Sellerie und Walnusskerne in einer frischen Sauce mit Mayonnaise und/oder Sahne – fertig ist eines der berühmtesten und schmackhaftesten Gerichte der Welt: der Waldorf-Salat. Kreiert wurde er von Oscar Tschirky anlässlich der Eröffnung des später weltberühmten Hotels Waldorf=Astoria an der Stelle, wo heute das Empire State Building steht. Und nein, das Zeichen = ist kein Tippfehler, sondern die korrekte Schreibweise der damaligen Luxusherberge an der Ecke 5th Avenue und 33. Straße in New York. Denn zum Waldorf=Astoria wurde das Hotel erst, nachdem neben dem 1893 eröffneten „Waldorf“ vier Jahre später ein zweites Hotel namens „Astoria“ entstand. Beide Gebäude waren durch einen überdachten Gang verbunden, der schnell den Spitznamen „Peacock Alley“ bekam, weil auf ihm die Schönen und Reichen wie die Pfauen zu paradieren pflegten. Diesen Übergang soll der doppelte Bindestrich = symbolisieren.

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Kohlrabi – lecker, gesund und kalorienarm

Er gilt als typisch deutsches Gemüse, wenngleich seine Heimat im Mittelmeerraum bzw. in Mittelasien vermutet wird. Bei den Römern hieß er „caulo rapa“, woraus wohl sein hierzulande verbreiteter Name abgeleitet wurde: Kohlrabi. Im Mittelalter fand sich der „Rübenkohl“ erstmals in deutschen Kräuterbüchern wieder. Ihren Durchbruch in der heimischen Küche hatte die kleine Knolle hierzulande erst im 19. Jahrhundert. Inzwischen verzehren wir in Deutschland jedoch weltweit den meisten Kohlrabi, pro Kopf rund ein Kilo pro Jahr, und bauen auch am meisten „Stängelrüben“ an – die Rede ist von etwa 40.000 Tonnen jährlich. Doch damit kommen wir hier nicht aus – in süd- und südosteuropäischen Ländern wird das Gemüse häufig rein für den Export nach Deutschland erzeugt.

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Schmackhafte Speise aus den Tränen der Engel

Allein der Mythos, der sich um die Entstehung des traditionellen nordafrikanischen Gerichts rankt, ist schon herzerwärmend. Der Sage nach soll eine Hungersnot das Land der Berber so schlimm heimgesucht haben, dass es die Engel zu Tränen rührte. Diese Tropfen fielen auf den Boden, verwandelten sich in Getreidekörner und der Couscous war geboren. Historisch belegt ist hingegen die Erwähnung der Speise aus kleinen Grießkugeln in einem muslimischen Kochbuch aus dem 13. Jahrhundert.

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Frankfurter „Grie Soß“ – der Kick gegen Frühjahrsmüdigkeit

Ihre Herkunft ist umstritten, doch inzwischen gehört sie zu den Lebensmitteln mit einer von der EU „geschützten Herkunftsbezeichnung“. Geht nicht? Von wegen! Die Frankfurter Grüne Soße stammt, je nach dem, wen man fragt, von Goethes Mutter, von den Römern, aus dem Orient oder von den französischen Hugenotten. Und tatsächlich sind in all diesen Gegenden grüne Soßen bekannt, die allerdings in ihren Rezepturen nuancieren. Wahr ist wohl auch, dass der Dichterfürst die „Grie Soß“, wie sie im hessischen Volksmund heißt, sehr schätzte. Ob er sich allerdings später die geliebte, von Muttern zubereitete Soße auch mit der Postkutsche nach Weimar bringen ließ, wie es gerüchteweise überliefert wird, ist nicht belegt.

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Würziges Wohlbefinden – der Bärlauch

Er gilt als untrüglicher Bote des Frühlings. Früher wurden ihm ebenfalls alle möglichen Wunderkräfte nachgesagt. Erwiesen ist dagegen seine Wirksamkeit als Heilpflanze. Die Rede ist vom Bärlauch, der nach einer Phase des Desinteresses inzwischen auch in der Sterneküche wieder „angesagt“ ist. Aber die Pflanze, die auch wilder Knoblauch oder Wald-Knoblauch heißt und dieser Bezeichnung mit ihrem Duft alle Ehre macht, hat ihren Platz auf dem alltäglichen Speisenzettel gleichermaßen verdient.

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Grünkohl: Superfood von alters her

Wenn die „ollen“ Griechen und Römer den modernen Begriff „Superfood“ gekannt hätten, wäre dieser dem Grünkohl schon damals sicher gewesen. Denn bereits in der Antike hatte der Kohl seinen festen Platz auf der Speisekarte, weil er schmackhaft und gesund ist. Für den römischen Senator Cato, der nicht zuletzt durch sein Plädoyer für die Zerstörung der nordafrikanischen Handelsmetropole Karthago bekannt ist, stellte der Kohl gar eine Allzweckwaffe gegen körperliches Unwohlsein dar, wie er in seiner Schrift „de agri cultura“ (über die Landwirtschaft) um 150 v. Chr. festhielt. Zudem galt Kohl im alten Rom als Delikatesse. Der griechischen Sage zufolge wuchsen Kohlpflanzen übrigens erstmals aus den Tränen eines Prinzen, der bei den Göttern in Ungnade gefallen war und von ihnen schmerzhaft bestraft wurde.

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Avocado: Wie eine fette Frucht das Wohlbefinden fördert

Es hat zwar etwas gedauert, aber inzwischen hat sich die Avocado auch hierzulande in der Gunst der Konsumenten durchgesetzt. Bekannt war die Frucht aus der Familie der Lorbeergewächse in Südamerika bereits seit Langem, als die Spanier im 16. und 17. Jahrhundert im Zuge der „Conquista“ große Teile Mittel- und Südamerikas unter ihre Herrschaft zwangen. Die Eroberer brachten die ölhaltige Avocado damals dann mit nach Europa. Bereits vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus sollen die dort lebenden indianischen Kulturen die Avocado als im wahrsten Wortsinn wertvolles Nahrungsmittel geschätzt haben.

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Vom Bubenstreich zum gesunden Klassiker: Risotto alla milanese

Um den Ursprung eines der klassischen Gerichte der Küche Italiens ranken sich verschiedene Anekdoten. Welche davon der Wahrheit am nächsten kommt – wen interessiert es? Am häufigsten wird das Risotto alla milanese, von dem hier die Rede ist, einem Lehrling zugeschrieben, der seinem Meister einen Streich spielen wollte. Beide arbeiteten der Legende nach am Mailänder Dom, genauer gesagt an dessen Chorfenstern. Um die Heiligenscheine der darauf abgebildeten Personen schön golden leuchtend zu gestalten, verwendeten die Glasmaler als Farbstoff das Gewürz Safran.

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Schmackhaftes Retrogemüse

In der Donald Duck-Geschichte „Das goldene Vlies“ ist von einem Pudding aus Pastinaken die Rede, der als ungenießbar gilt. Und so lassen die Donaldisten noch heute auf ihren Kongressen den abgewirtschafteten Tagungsleiter – liebevoll PräsidEnte genannt – öffentlich eine Schüssel Pastinakenpudddings auslöffeln.

Dabei sind Pastinaken (lat. Pastinaca sativa) alles andere als ungenießbar. Sie sind sogar äußerst schmackhaft und vor allem gesund. Pastinaken enthalten bis zu 3,5 Prozent ätherische Öle, die nicht nur einen aromatischen Duft verströmen und dem Gemüse einen würzigen Geschmack verleihen. Die ätherischen Öle wirken ähnlich wie Kümmel: Sie lindern Magen-und Darmbeschwerden, erleichtern die Atmung und sie sollen eine stimulierende Wirkung auf das Nervensystem haben. Darüber hinaus sind Pastinaken reich an Kalium und löslichen Pflanzenfasern. Letztere bilden im Darm eine gelartige Masse, die bewirkt, dass weniger Fett und Cholesterin über die Darmwände in den Stoffwechsel gelangen.

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Der aristokratische Kohlkopf

Als „Kohl mit akademischer Bildung“ bezeichnete der amerikanische Schriftsteller Mark Twain den Blumenkohl. Diese Aussage des für seine Scharfzüngigkeit bekannten Twain klingt etwas despektierlich, da der Blumenkohl seit alters her als eine Art Aristokrat in der Familie der Kreuzblütler, also der Kohlgewächse gilt. Schon bei den Römern gehörte er zu den Delikatessen und seine gesundheitlichen Vorzüge waren bereits lange vor Christi Geburt bekannt. Für diesen guten Ruf sorgen unter anderem sein Gehalt an Vitamin C und A sowie die Mineralstoffe Eisen, Kalzium und Magnesium. Darüber hinaus ist Blumenkohl reich an verdauungsfördernden Ballaststoffen und enthält zudem zahlreiche sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (Phytamine), die für das menschliche Wohlbefinden von Bedeutung sind. Somit kann der Kohlkopf allein schon unter gesundheitlichen Aspekten überzeugen.

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Gekrönter Hinterlauf

Er gilt vielen als König der verarbeiteten Hinterteile. Und das nicht nur, weil eine aufgestempelte fünfzackige Krone seine Echtheit zertifiziert: il Prosciutto di Parma, der Parmaschinken. Er gehört zu den am strengsten geschützten Lebensmitteln überhaupt.

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Rote Bete – die Gesundheits-Rübe

Die Römer brachten sie mit nach Europa, ihre ursprüngliche Heimat wird in Nordafrika vermutet. Sicher ist hingegen, dass die Verwandte von Zuckerrübe und Mangold schon früh nicht nur als Nahrungsmittel, sondern gleichermaßen als Heilpflanze geschätzt wurde. Denn die Knollen, die ihre heutige rote Farbe erst durch züchterische Veredelung im 19. und 20. Jahrhundert bekamen, enthalten viele lebenswichtige Mineralstoffe und Vitamine: Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Jod, Natrium sowie die Vitamine C, B und A machen die Rote Bete zu einer regelrechten „Gesundheits-Bombe“.

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Wie aus Verzicht Großes entsteht

Muss eigentlich eine Diät zwangsläufig mit Entbehrung einhergehen? Mitnichten! Mitunter kann eine solche Einschränkung sogar die Geburt einer Spezialität zur Folge haben – wie es die Geschichte der Gräfin Amalia Nani Mocenigo beweist. Der Contessa war auf ärztliches Geheiß hin der Verzehr von gekochtem Fleisch verboten, wie die Überlieferung berichtet. Als sie an einem folgenschweren Tag im Jahr 1950 in „Harry's Bar“ in Venedig einkehrte, war sie infolge des Verdikts ihres Arztes und angesichts der dort offerierten Genüsse nicht eben erfreut. 

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Sauerkraut ist Powerkraut

Sauerkraut

Der Begriff probiotisches Nahrungsergänzungsmittel war vor Jahrhunderten noch ebenso wenig verbreitet wie das Wissen um die darin enthaltenen lebenswichtigen Mikroorganismen: jene Kleinstlebewesen in Lebensmitteln also, die unserer Verdauung helfen, unsere Abwehrkräfte stärken und unseren gesamten Organismus vor chronischen Krankheiten sowie schädlichen Erregern schützen. Doch, dass Sauerkraut diese Wirkungen besaß, wussten unsere „Altvorderen“ schon lange.

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