Spinning – der effektive Fatburner für jedermann

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Strampeln, immer weiter strampeln, ohne Pause. So ließe sich die Trendsportart „Spinning“ ins Deutsche übersetzen. Das klingt jedoch nicht so gut, deshalb spricht man alternativ lieber von „Indoorcycling“. Damit können Freizeitsportler, die mit den zeitgemäßen Namen aktueller Fitness- und Work-out-Trends vertraut sind, schon mehr anfangen. Es geht also beim Spinning um Radfahren drinnen. Hört sich auch nicht wahnsinnig innovativ an. Das kennt man doch vom guten alten Heimfahrrad oder auch Ergometer …

Was also unterscheidet diese lange bekannten Trainingsmöglichkeiten daheim vom Spinning? Insbesondere dies: Indoorcycling findet auf Rädern ohne Leerlauf statt, die auch keine Bremsen haben. Stattdessen läuft ein schweres Schwungrad immer weiter, die Beine des Trainierenden bleiben also permanent in Bewegung. Dadurch entfallen die sogenannten Rollphasen beim normalen Radfahren, die nach Auskunft von Sportwissenschaftlern bis zu 15 Prozent des gesamten Radtrainings ausmachen können. Die Folge ist eine höhere Grundaktivität beim Training. Das macht das Spinning im Vergleich so effektiv: Eine Stunde Indoorcycling ist so trainingsintensiv wie zwei Stunden Radfahren im Freien, sagen die Experten.

Damit eignet sich Spinning nicht nur für ein hochwirksames Ausdauer- bzw. Herz- und Kreislauftraining, sondern erweist sich auch als ausgesprochener Fettkiller! Als Durchschnittswert gilt, dass bei einer Stunde Spinning 400-500 Kalorien verbrannt werden.

Weil es so effektiv für das Wohlbefinden ist und gleichzeitig viel Spaß macht, bieten inzwischen viele Vereine und Studios Indoorcycling an. Die jeweiligen Gruppen treffen sich dort, um unter der Anleitung eines Trainers und bei flotter Musik nicht nur das Standrad, sondern auch sich selbst in Schwung zu bringen. Beim gemeinsamen Radeln kann sich dabei jeder nach eigenem Wunsch belasten – der Widerstand am Spinning-Rad lässt sich stufenlos einstellen. So können auch Menschen mit unterschiedlichem Fitnessniveau gemeinsam trainieren.

Ein weiterer Vorteil dieser Fitness-Sportart besteht darin, dass dafür keine spezielle Technik erforderlich ist. Einfach aufsatteln und mitstrampeln. Und da die Räder einen festen Stand haben, gibt es auch so gut wie keine Verletzungsgefahr. Der Trainer stellt das Rad auf den jeweiligen Sportler ein und los geht’s – je nach dem persönlichen Leistungsvermögen.

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